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Studie: Solinger Stadtwerke sind wichtiger Impulsgeber

Solingen/ Im Auftrag der Solinger Stadtwerke untersuchte das renommierte Eduard Pestel Institut für Systemforschung in Hannover die wirtschaftliche Bedeutung der Stadtwerke Solingen für Solingen und die Region.

Bild: Stadtwerke

„Wir sind gleichzeitig Lieferant, Arbeitgeber, Investor, Steuerzahler, Kunde und Sponsor vor Ort“, so Andreas Schwarberg, Geschäftsführer der SWS. „Wir erhalten Geld von unseren Kunden für Strom, Gas und Wasser, gleichzeitig investieren wir in Waren und Dienstleistungen, bezahlen Gehälter und entrichten Steuern, Abgaben sowie Gewinne. Im Rahmen der Studie wurde uns bescheinigt, welchen Mehrwert wir tatsächlich für Solingen erbringen.“

Im Geschäftsjahr 2010/2011wurden von der Versorgungssparte der Stadtwerke Aufträge in Höhe von 10,6 Millionen Euro allein an Solinger Betriebe vergeben. Über ein Drittel der von den SWS bezogenen Gütern und Dienstleistungen stammen aus Solingen, 76,7 % aus der Region. Diese Zahlen bescheinigte nun das unabhängige Pestel Institut.

Doch nicht nur die wirtschaftlichen Impulse, die direkt zugeordnet werden können, sind von Interesse. Das Pestel Institut betrachtet darüber hinaus auch den Effekt der durch Nachfrage und Wertschöpfung entsteht. Dieser beträgt bei der SWS-Versorgung fast 95 Millionen Euro, von denen alleine 52 Millionen Euro in Solingen bleiben. Zum Vergleich: Bei einem überregionalen Versorger wären es nur etwa 20 Millionen Euro.

„Für Solingen bedeutet dieses Ergebnis, kurz zusammengefasst, dass von jedem Euro, den unsere Kunden bei uns für Energie und Wasser ausgeben, 55,2 Cent zurück in die Solinger Wirtschaft fließen. 55,2 Cent also, die unsere Stadt als regionalen Wirtschaftsstandort und attraktiven Lebensraum stärken“, erläutert Andreas Schwarberg die Ergebnisse und fügt hinzu: „Bei einem überregionalen Anbieter wären es nur etwa 26,5 Cent, die zurück nach Solingen gingen.“

Neben den Wertschöpfungseffekten analysierte das Pestel Institut auch die Beschäftigungseffekte der SWS Versorgungssparte.
Auch hier gibt es positive Auswirkungen auf den Standort: Neben den 357 beschäftigten Mitarbeitern im Geschäftsbereich Versorgung werden laut Studie zusätzlich 867 Arbeitsplätze in Solingen gesichert. Das bedeutet, jeder Beschäftigte bei den SWS sichert weitere 2,4 Arbeitsplätze in Solingen.

„Wir wussten schon immer, dass Bürger, Unternehmen und Kommune in hohem Maße davon profitieren, dass wir hier zu Hause sind. Doch jetzt haben wir, dank der Studie, endlich belastbare Zahlen, die uns in unserer täglichen Arbeit bestätigen“, freut sich Schwarberg. „Das dies jedoch nicht allein unser Verdienst ist, ist uns dabei sehr bewusst. Denn wir geben mit unserem lokalen Engagement nur etwas an die Solinger zurück, die als Kunde zu ihrem lokalen Energieversorger stehen!“

Erstellt von am 03 05 2012. Publiziert unter Bergische Wirtschaft. Sie können alle Kommentare verfolgen via RSS 2.0. Die Kommentar- und Pingfunktion ist deaktiviert

3 Kommentare Für “Studie: Solinger Stadtwerke sind wichtiger Impulsgeber”

  1. Lupinus

    Mir haben die Stadtwerke auch einen Impuls gegeben ! Von 35,- € für Zwei Monate im Jahre 2010 auf 63,-€ für einen Monat im Jahre 2012.

    Vielen Dank für diesen Impuls. Ich bin schon ganz elektrisch !!

  2. Magda

    Lupinus: Dann sollten Sie Ihren Verbrauch überprüfen. Eine Preiserhöhung um 260 Prozent hat es bei den Stadtwerken ganz sicher nicht gegeben…

    • Lupinus

      Klar, die Nachzahlung bei der niedrigen Monatsrate war ein wenig größer.
      Das reduziert die Prozentzahlen natürlich.
      Trotzdem die Preiserhöhungen der letzten Jahre, sind nicht mit normalen Sparmaßnahmen nicht aufzufangen.

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