Busse statt Bahnen: Sanierung der Müngstener Brücke beginnt
Solingen/ Es beginnt der Ersatzverkehr zwischen Remscheid-Güldenwerth und Solingen Mitte. Am kommenden Samstag, 7. Juli, beginnt die Deutsche Bahn mit der Sanierung der Müngstener Brücke zwischen Solingen-Schaberg und Remscheid-Güldenwerth.
Bis 2016 werden rund 30 Millionen Euro in die Grundsanierung der Brücke investiert. Während der Sommerferien werden die Arbeitsbühnen unterhalb der Fahrebene erneuert. Darüber hinaus werden Verstärkungen an den Querverstrebungen der Gerüstbrücken eingebaut sowie Arbeiten an den sogenannten Lagern durchgeführt, auf denen die Brücke ruht. Die Arbeiten finden in Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde statt. Aufgrund dieser Arbeiten werden vom 7. Juli – 19. August die Züge RB 47 durch Busse ersetzt. Zwischen Solingen Mitte und Remscheid-Güldenwerth fallen alle Züge dieser Linie in beiden Fahrtrichtungen aus.
Die Busse des Schienenersatzverkehrs halten in
- Solingen Mitte an der Ersatzhaltestelle am Bussteig 3 (Ausgang Schützenstraße)
- Solingen-Schaberg ersatzweise an der Haltestelle „Schule Krahenhöhe“ und Solingen Eick in der Remscheider Str. (wie Bus 695)
- Remscheid-Güldenwerth am Bussteig D direkt vor dem Bahnhofszugang
Damit die Fahrgäste möglichst wenig umsteigen müssen, fahren die Ersatzbusse zusätzlich weiter über Remscheid Hbf nach Remscheid, Friedrich-Ebert-Platz.
Außerdem fahren an den Wochenenden, samstags und sonntags, jeweils von 8 Uhr bis 23.25 Uhr, die Züge der Linie RB 47 zusätzlich zwischen Solingen Mitte und Solingen-Schaberg, um im Freizeitverkehr den Müngstener Brückenpark besser zu erreichen.
Der Anschluss zwischen den Bussen und den Zügen der Linie RB 47 wird jedoch immer nur in Solingen Mitte und in Remscheid-Güldenwerth hergestellt.
Die Fahrpläne des Ersatzverkehrs sind in allen Fahrplanmedien (Reiseauskunft, Internet, Aushänge) einsehbar.
Die Reisenden werden durch besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Reisende werden gebeten, die Änderungen bei Ihren Reiseplanungen zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Für Handy-, PDA- oder Smartphone-Besitzer stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.
Hersteller von Korrosionsschutzmitteln führten in den vergangenen Wochen bereits Versuche an den Brückenpfeilern durch, um festzustellen, welches Schutzsystem am besten für die Stahlkonstruktion geeignet ist. In Vorbereitung auf die Brückenarbeiten in den Sommerferien wird es außerdem in nächster Zeit Brückenbegehungen durch Baufirmen geben.
Nach Abschluss der gesamten Sanierung, für die aus heutiger Sicht ein Zeitraum von vier Jahren veranschlagt wird, soll das 113 Jahre alte denkmalgeschützte Bauwerk dann für weitere 25 bis 30 Jahre dem Personenverkehr zur Verfügung stehen.












